Kann man Rassismus vertagen?

Im Jahr 2015 wurden die Reetdachhäuser am Oher Weg auch auf Betreiben von Bündnis90/Die Grünen in ‚Siedlung am Oher Weg‘ umbenannt, die alte Bezeichnung ‚Negerdorf‘ von den Informationstafeln am Eingang der Siedlung entfernt, da diese einen rassistisch-diskriminierenden Kontext herstellt.

Nachdem vor einigen Wochen bekannt wurde, dass auf der Informationstafel am Gelben Weg in der Alten Wache noch immer dieser Begriff steht, was bislang wohl niemanden aufgefallen war, hat unsere Fraktion im Hauptausschuss (6.12.) einen Antrag gestellt, der eine kurzfristige Entfernung dieses Begriffes zum Ziel hatte. - Dieser Antrag wurde von CDU und SPD ob dessen Zuständigkeit in den Kulturausschuss (KA) verwiesen. Die politische Dimension von Rassismus wurde anscheinend nicht gesehen.

Dass eine grundsätzliche Diskussion über die Neugestaltung der Informationstafel in den KA gehört, ist unstrittig. Wir begreifen aber nicht, was unabhängig davon dagegen spricht, kurzfristig den Begriff unkenntlich zu machen. - Die Verwaltung, so unser Eindruck, hätte damit kein Problem.

Um diesen kurzfristigen Aspekt vielleicht deutlicher zu machen und in den Vordergrund zu rücken,  haben wir den Antrag dann in veränderter Form noch einmal in die Stadtvertretung (15.12.) eingebracht. Auch dort waren CDU und SPD nicht bereit, der Verwaltung den Auftrag zu geben, den Begriff unkenntlich zu machen. - Schon die Aufnahme des Antrages in die Tagesordnung wurde mit der Begründung abgelehnt, dass es ja schließlich jahrelang niemandem aufgefallen sei.

Aber nun ist es aufgefallen. Und deshalb muss man gefälligst angemessen damit umgehen. - Wir vermissen das klare Zeichen der Glinder Parteien, die sich immer deutlich gegen Rechts gestellt haben, sich genauso deutlich gegen jede Form des Rassismus und der Diskriminierung zu stellen.

Anspruch und Wirklichkeit

Die Stadt Glinde ist Mitglied im Klima-Bündnis, ein kommunales Netzwerk, dem sich über 1.800 europäische Kommunen und Regionen in 27 Ländern angeschlossen haben. Ziele des Bündnisses sind u.a. der Ausbau und die Nutzung erneuerbarer Energien, um die notwendigen CO2-Reduktionen zu erreichen. Eine umfassende Reduktion der Treibhausgasemissionen ist notwendig, um die drohenden Kipppunkte zu vermeiden, bei deren Überschreitung es zu unumkehrbaren Veränderungen im Klimasystem kommt.

Dies wäre Anlass genug gewesen, bei der anstehenden Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Hausmeister der Stadt ein Elektrofahrzeug zu kaufen. Für die vielen kurzen Fahrten im Stadtgebiet wäre ein Elektrofahrzeug bestens geeignet und könnte die Lärm- und Abgasemissionen in der Stadt reduzieren helfen. Dennoch wurden im Finanzausschuss und in der Stadtvertretung gegen unsere Stimmen der Kauf eines „Verbrenners“ beschlossen, da ein geeignetes Elektrofahrzeug eine mehrmonatige Lieferzeit hätte.

Das Argument von Bündnis90/Die Grünen, für die Zeit bis zur Lieferung des neuen Wagens ein Fahrzeug anzumieten oder zu leasen, wurde mit dem Hinweis auf eine starke Beanspruchung des Wagens durch die Fahrer und die Dringlichkeit des Ersatzes abgelehnt.

So einem Bündnis beizutreten, macht sich ja gut und kostet auch nichts.  Nur, wenn es dann Ernst wird, lässt der Elan augenscheinlich merklich nach. – Da ist noch viel Luft nach oben bei CDU, FDP und SPD!

Unser neuer Landesvorsitz

Grüner Ortsverband bestätigt Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung des Grünen Ortsverbands standen am 31.8. wieder Wahlen an. Dabei wurde der bisherige Vorstand, bestehend aus drei gleichberechtigten Mitgliedern, einstimmig wiedergewählt: Lüder Lückel (Sprecher), Ulrike Müller-Kopsch (Schatzmeisterin) und Wolf Tank. Verstärkt wird das Team nun durch die Beisitzenden Vera Zahari und Stefan Möhring. Für den passenden Social Media - Auftritt sorgenweiterhin Sam Momemi und Tom Seiffert. Somit ist das Team gut aufgestellt für die Vorbereitungen zur Kommunalwahl im Mai 2023.Der Vorstand ist gut vernetzt und plant verschiedene Aktionen. Wer sich für die Stadtpolitik interessiert oder hineinschnuppern möchte, ist herzlich willkommen.

Der Ortsverband schließt sich an!!

Am Montag wurde der Koalitionsvertrag durch die Grünen bestätigt! Nun kann das Grüne Team loslegen!

Das Marktfest am Samstag war eine große, bunte Feier. Über 200 Kinder hatten viel Spaß an unserem Grünen Stand!

Schwarz - Grün in Schleswig-Holstein!

Die Landesdelegiertenkonferenz hat gestern mit großer Mehrheit für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CDU gestimmt. Los geht‘s mit viel Grün für S-H!

Landtagswahl 2022 - jede Stimme zählt

Große Friedensdemonstration am Samstag in Glinde

Ein Zeichen setzen und Flagge zeigen: Am 12. März will das Glinder Parteienbündnis aus CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP deutlich Stellung gegen den

Angriffskrieg auf die Ukraine zeigen und alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Demonstration für den Frieden aufrufen.

Wer teilnehmen möchte, kommt um 14 Uhr zur Grundschule Tannenweg oder zur Gemeinschaftsschule Wiesenfeld, um jeweils von dort zum Markt zu gehen.

Gegen 14:30 Uhr findet dann am Glinder Markt eine Kundgebung für die Souveränität der Ukraine statt. Wir bitten die in Glinde lebenden Ukrainerinnen und Ukrainer,

die Situation in ihrem Land darzustellen. Es muss klargemacht werden, welches Unrecht, dem man sich nicht beugen darf, dort geschieht und wie man am besten helfen kann.

Während der Kundgebung wird eine Sammelaktion durchgeführt, um einer medizinischen Hilfsorganisation eine Geldspende zukommen zu lassen.

Wir hoffen, dass möglichst viele Teilnehmende ukrainische Flaggen zeigen oder sich in den Nationalfarben blau und gelb kleiden.

Die unfassbaren Ereignisse in der Ukraine haben Mitgefühl, aber auch Widerstandsgeist geweckt. Viele Menschen haben schon Hilfsgüter gespendet,

die nun von Glinde auf dem Weg in die Ukraine sind. Der TSV wird am 19.3. eine Spendenaktion starten und weitere Aktionen von Vereinen und Verbänden werden folgen.

Am Samstag soll es aber zunächst richtig laut werden: gegen die Menschenrechtsverletzungen von Putins militärischem Größenwahn!

Programmentwurf zur Landtagswahl

Es ist soweit! Vor wenigen Tagen wurde unser Programmentwurf zur Landtagswahl durch Monika Heinold, Aminata Touré, Ann-Kathrin Tranziska und Steffen Regis vorgestellt.
Es umfasst mehr als 150 Seiten von unseren Visionen, Forderungen und Ideen, denen wir hiermit klare Signatur und Linie verpasst haben.
Bis zum nächsten Landesparteitag in einem Monat haben unsere Mitglieder die Aufgabe und Möglichkeit, den letzten Feinschliff noch zu vollbringen und es somit noch besser zu machen!

Wir sind Stadt. Land. Schleswig-Holstein.